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La la… la lallalala

Das Gemüt am Morgen steht sehr deutlich auf Herbst – und es ist nicht der Herbst mit den raschelnden Blättern und den Spinnweben im glitzernden Sonnenlichtblau, sondern der Herbst mit den matschigen Blättern und einem Dauergrauhimmel ohne Zeit und vor allem: ohne Zukunft (was würde heute schon Sinn machen) – ich grummle mir meinen Weg durch die Morgenroutine, die schön sein könnte, wenn ich ihr Aufmerksamkeit schenken würde – und dann DAS: Also wenn das kein Grund ist, diesen November irgendwie zu überstehen….. („This is the dream! It’s conflict and it’s compromise and it’s very, very exciting!“. Sing, summ, tanz).

Bitte nicht drängeln

Fingerspitzen zittern vor Verliebtheit. Oder vor Aufregung. Wegen eines hohen Blutdrucks. Aus Altersschwäche. Vor Kälte, vielleicht vor Kälte? Ich bin nicht sicher, aus welchem dieser Gründe meine Fingerspitzen zittern. Wenn ich genauer darüber nachdenke (über die Gründe), ist es mit „Zittern“ vielleicht falsch benannt. Vielleicht ist es eher ein Klopfen. (Der Unterschied zwischen einem Zittern und einem Klopfen ist, wie man weiß, der, dass einem das Zittern passiert, das Klopfen hingegen nicht. Zittern ist Handrücken-an-Stirn-Schlenker, Klopfen brachiale Willkür.) Meine Fingerspitzen finden eine Tischplatte. Ein Buch. Einen Oberschenkel (meistens den meinen). Und dann klopfen sie darauf. Nicht den Takt, den prima Beat, bevor er mir in die Beine fährt und ich aufspringe und einen Steptanz im januarlichen Grauregen hinlege. Nein. Sie klopfen die Ungeduld. „Komm zum Punkt“, klopfen sie, „komm endlich zum Punkt.“ „Lass sie klopfen“, dachte ich, „deine Fingerspitzen suchen nach einer Ausdrucksform, das solltest du unterstützen, nicht abwürgen – und außerdem warst du doch noch nie besonders geduldig, warum also gleich ein Drama draus machen.“ Aber in letzter Zeit klopfen meine Fingerspitzen auch und …